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Besuch der Gedenkstätte Dachau

Eindrücke von Schülern und Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe

„Ich fand es irgendwie bedrückend, als wir das Gelände betraten und den Ort sahen, der uns bisher nur aus dem Geschichtsunterricht bekannt war. Beim Betrachten der Ausstellung und beim Anschauen des Films bekam ich sehr viele Informationen, die mich erschüttert haben, wobei ich mir die Frage gestellt habe, wie Menschen, die anderen so grausame Dinge antun, im Anschluss nach Hause gehen und friedlich einschlafen können. Ich finde es gut, dass wir die Gedenkstätte besuchen und dass jeder davon wissen sollte….“

„ Mich hat beeindruckt zu erfahren, dass manche Häftlinge trotz aller Unterdrückung, trotz der Angst vor dem Tod, den Mut hatten, anderen zu helfen.“

„Ich denke, dass durch die eisigen Temperaturen, die wir an dem Tag hatten, als wir dort waren, wir uns das Leid der Häftlinge noch viel besser vorstellen konnten, die stundenlang auf dem Appellplatz stehen mussten und der Willkür der Aufseher ausgeliefert waren.“

„Mich persönlich hat an diesem Ort bewegt, wie mit der Menschenwürde umgegangen wurde und wie ein einzelnes Menschenleben einfach nichts wert war.“

„Der Besuch der Gedenkstätte war wichtig, um sich einmal vertieft durch die Ausstellung und die Führung ein Bild von dem machen zu können, was damals passiert ist und von dem wir heute sagen: Nie wieder!“

Zusammengestellt von Katharina Schambeck

Beitrag zur historisch-politischen Aufklärung

Vortrag von Dr. Roman Töppel über die kritische Edition von „Mein Kampf“
Am Donnerstag, den 15. März 2018, erhielten alle Schülerinnen und Schüler der Q11 die Gelegenheit, einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit eines Historikers und in die kommentierte Neuauflage von Hitlers „Mein Kampf“ zu gewinnen. Dr. Roman Töppel hielt einen Vortrag zur kritischen Edition von „Mein Kampf“, herausgegeben vom Institut für Zeitgeschichte; er selbst ist einer der Autoren dieser Edition. Diese bereitet das Buch als zentrale Quelle erstmals umfassend auf: Sie ordnet die historischen Fakten ein, erklärt den Entstehungskontext, legt Hitlers gedankliche Vorläufer offen und kontrastiert seine Ideen und Behauptungen mit den Ergebnissen der modernen Forschung. Sehr engagiert berichtete der Historiker von seiner Recherche und erläuterte die Entstehungsgeschichte wie auch die absurde Gedankenwelt von „Mein Kampf“. Dabei zeigte er auf, wie Hitlers Ideologie nach 1933 die verbrecherische Politik des NS-Regimes prägte.
Katharina Schambeck

Gemeinsames Projekt der Fächer Geschichte/Sozialkunde zum Thema „Extremismus“

extrIn der letzten Woche des ersten Halbjahres bekamen die Schüler und Schülerinnen der zehnten Jahrgangsstufe die Möglichkeit, sich mit dem Thema Extremismus auseinanderzusetzen. Herrn Meyer, dem stellvertretenden Leiter der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus, gelang es, neben der Vermittlung interessanter Inhalte durch seinen Vortrag und ausgewähltes Filmmaterial, auch, die Schüler in das Projekt mit einzubeziehen und weitere Inhalte mit ihnen gemeinsam zu erarbeiten. Auf diese Weise wurden Fragen beantwortet, wie ‚Wie genau lässt sich Extremismus definieren?‘ oder ‚Was veranlasst Menschen sich ihm zuzuwenden?‘. Dabei konnte der Referent immer wieder auf seine berufliche Erfahrung als Polizeibeamter zurückgreifen, um so den Vortrag so informativ und anschaulich wie möglich zu halten und auch auf individuelle Fragen und Diskussionsansätze eingehen zu können. Das Projekt war somit nicht nur eine willkommene Abwechslung zum klassischen Unterricht, sondern auch eine interessante und professionelle Auseinandersetzung mit einem aktuellen und wichtigen Thema.

(Keno Dirks, 10a)

Schülereindrücke von dem Besuch der Gedenkstätte Dachau

kz dachauAls wir durch das Eingangstor kamen, fühlten wir uns sehr bedrückt, vielen von uns merkte man die Anspannung an.
Unsere ersten Eindrücke gewannen wir zunächst in der Ausstellung, der Film zur Befreiung des Lagers unterstrich diese Eindrücke noch mehr.
Dann führte uns ein speziell geschulter Lehrer durch die Gedenkstätte, der auf alle unsere Fragen präzise einging und auch versuchte, uns die Situation von damals näher zu bringen.
Ein Beispiel, was uns in Erinnerung blieb, ist seine Frage, was der Unterschied sei, Menschen mit Nummern oder Namen anzusprechen, woraufhin uns auch klar wurde, dass die Nummer oder ein Symbol eine Distanz schafft, die es möglich macht, Menschen unmenschlich zu behandeln.
Auf dem Weg auf der Lagerstraße durch das Gelände

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P-Seminar Geschichte/Physik

w1Im P-Seminar „Antike und mittelalterliche Waffen“, welches als Kooperation der Fächer Geschichte und Physik durchgeführt worden ist, haben die diesjährigen Teilnehmer sehr erfreuliche Leistungen erzielt.
Die schönsten Arbeiten können in einer kleinen Ausstellung in der Zwischenebene von C 2 zu C 3 besichtigt werden. Zu sehen sind dort Exponate, die von einer antiken Balliste über authentische Pfeile bis hin zu einem Mini-Katapult reichen.

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