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Wenn Pferde reden könnten…

Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin Pico, ein 20 Jahre alter, dunkelbrauner Wallach, der schon relativ viel kann und weiß und eigentlich gar nicht mehr in die Schule gehen muss! Aber meine Besitzerin Gisi Heilbronner hat sich mit der folgenden Aktion Anfang Juli einen Traum erfüllt, bei dem ich eine im wahrsten Sinne des Wortes „tragende“ Rolle gespielt habe:

Weil sie in der Klasse 7b – wie ihre Schüler – auch ein Referat halten sollte, über Pferde, versteht sich, kam sie auf die ungewöhnliche Idee, der Anschaulichkeit halber, mich mitzubringen. Nach einem knapp einstündigen Ritt von meinem Stall aus unter anderem durch die Marktstraße, die völliges Neuland für mich war, mir aber gefallen hat, sind wir auf den Pausenhof des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums geritten, wo schon die Klasse meiner Besitzerin und noch andere Schüler wie vereinbart gewartet haben. Viele hatten anfangs ganz schön Respekt vor meiner Größe von etwa 1,75 m, aber ich habe mich von meiner freundlich-entspanntesten Seite gezeigt und konnte deswegen schnell viele Menschen von meiner Harmlosigkeit überzeugen – selbst den Schulleiter Herrn Göbel!

Während meine Besitzerin ein etwa 15-minütiges Referat über meine Tierart und meine persönliche, bewegte Lebensgeschichte hielt, döste ich vor mich hin und schnupperte dabei ein bisschen Schulatmosphäre – eigentlich ganz interessant, diese neuen Gerüche! Außerdem fiel mir auf, wie leise und aufmerksam alle Schüler bei dieser Aktion im Pausenhof waren – anscheinend war das mal ein etwas anderer Unterricht – so mit lebendigem Anschauungsmaterial…!

Tja, und dann musste ich wieder aktiv werden und durfte im Mittelpunkt stehen, denn einige Schüler und auch Kollegen meiner Besitzerin – einschließlich ihres Chefs – wollten noch ausprobieren, wie sich die Luft in 2,50 m Höhe so anfühlt. So drehte ich etwa 20 Runden mit wechselnden Reitern auf dem Pausenhof und bemühte mich dabei, möglichst viel Sicherheit trotz meiner imposanten Erscheinung auszustrahlen. Ich glaube, dass mir das gelungen ist, denn alle meine Reiter stiegen dann auch mit einem Grinsen im Gesicht wieder aus meinem Sattel.

Nach insgesamt einer Stunde „Auftritt“ im Pausenhof, bei dem ich während der 1. Pause auch noch ein 2. Frühstück in Form von Äpfeln einiger anderer Schüler eingenommen habe, machte ich mich mit meiner begeisterten Besitzerin auf den Heimweg in meinen Stall, wo ich zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken ankam. Das Erlebnis musste ich natürlich sofort stolz meinen Pferdekumpels erzählen, denn ich glaub, ich darf mich jetzt „Schulpferd“ nennen!

(G. Heilbronner)

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